24h-Rennen Nürburgring

Mitarbeiter-Interview

Datum: 5. September 2017
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Am diesjährigen Rennwochenende in der „Grünen Hölle“ waren über 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der RONAL GROUP Standorte in der Schweiz, in Deutschland, Italien und Polen live vor Ort dabei – jedoch nicht „nur“ als Zuschauer, sondern auch als tatkräftige Helfer. Einer von ihnen war Pascal Carrero (Abteilung Finance in Härkingen, Schweiz). In einem kurzen Interview haben wir Pascal zu seinen Erlebnissen beim 24h-Rennen befragt:

Pascal, welchen Eindruck hattest Du von der Veranstaltung?

Wahnsinn! Ich war zum ersten Mal am Nürburgring, speziell beim 24h-Rennen. Die Atmosphäre war energiegeladen, wir konnten das Rennteam und die Fahrzeuge in voller Fahrt miterleben und bekamen einen Einblick in alle Bereiche des Motorsportteams –angefangen von der Werkstatt bis hin zum Showroom. Außerdem fand ich die ausgelassene Stimmung entlang der Rennstecke auf den Campingplätzen und die vielen enthusiastischen und kreativen Menschen mit ihren spektakulären Zeltbauten beeindruckend.

Welche Aufgaben hattest Du denn vor Ort?

Ich war Teil des Reifenteams und verantwortlich für die Verwaltung aller Reifensätze (drei Autos mit je ca. 40 Reifensätzen). Es gab drei Gruppen mit je vier Reifenwechslern, von denen jeder für eine Position verantwortlich war. Ich habe alle Reifenwechsel begleitet und an den Teamleiter gemeldet. Kurzzeitig konnte ich auch direkt beim Reifenwechsel aushelfen oder habe kleinere Aufgaben übernommen, z.B. Putzutensilien oder Lagerzubehör besorgen.

Kanntest Du die Teammitglieder? Wie war die Zusammenarbeit?

Wir waren eine international aufgestellte Mannschaft von ca. 150 Leuten, die einander größtenteils nicht kannte, da wir u.a. aus verschiedenen Firmen kommen. Speziell im Reifenteam waren wir zwölf Mitarbeiter. Für uns war es ein Teambuilding-Event der besonderen Art. Die Zusammengehörigkeit war vom ersten Tag an super, alle haben Hand in Hand gearbeitet und sich gegenseitig geholfen.

Wie hart war es für Dich, 24 Stunden am Stück wach zu bleiben?

Es war gar kein Problem. Am Schluss waren wir sogar 42 Stunden wach, da wir noch eine Siegerparty im Teamzelt hatten, bei der wir unbedingt dabei sein wollten. Am härtesten waren die drei bis vier Stunden vorm Ende des Rennens, die wollten nicht vorbei gehen. Der erfolgreiche Abschluss setzte dann aber nochmals Kräfte frei.

Was war Dein Highlight während der Veranstaltung?

Die Startaufstellung ist mir in besonderer Erinnerung geblieben. Man konnte bis zuletzt auf der Rennpiste bleiben, sich alle Fahrzeuge hautnah ansehen und die Piloten und Grid Girls kennen lernen. Von da aus ging es direkt in die Box für den ersten Radwechsel. Das 24h-Rennen hat mich von der ersten Sekunde an gefesselt. Die Veranstaltung war ein wunderbares Erlebnis!

Wir können die Eindrücke von Pascal bestätigen – und freuen uns schon auf das nächste Jahr.