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Annehmen.

Team SPEEDLINE RACING am

24h-Rennen Nürburgring

Auch in diesem Jahr war die RONAL GROUP zusammen mit Partner Pirelli und rund 150 freiwilligen Mitarbeitern beim 24h-Rennen in der «Grünen Hölle» aktiv. Dabei übernahmen unsere Kolleginnen und Kollegen die unterschiedlichsten Jobs.

Beim 24h-Rennen fallen jedes Jahr diverse Aufgaben an. Ob Zeltorganisation inklusive Catering im Fahrerlager, Betreuung des Pavillons mit den Exponaten, Erstellung von Inhalten für die Kommunikation und Medien, Shuttlefahrer oder sämtliche Jobs in der Box rund um die Fahrzeuge – jeder der freiwilligen Teilnehmer leistet mit seiner Arbeit einen entscheidenden Teil zum Erfolg des gesamten Teams. Wir haben mit drei der diesjährigen SPEEDLINE RACING Mitglieder gesprochen: Philipp (Lean Manager in Landau, Deutschland), Alexandra (Designerin Wheel Engineering in Härkingen, Schweiz) und Santiago (Qualitätssicherung in Teruel, Spanien). Alle drei waren rund um das Thema Räder und Reifen in den Boxen im Einsatz.

Welche Aufgaben hattet ihr vor Ort und in welchen Teams wart ihr eingeteilt? Wie hat euch euer Aufgabenfeld gefallen und was habt ihr außerhalb eurer Einsatzzeit gemacht?

Philipp: „Mein Team und ich waren für die Reifen am Z4 zuständig (Reifendrücke, Reifentemperaturen messen etc.). Ich habe beim Boxenstopp die Reifen zum Auto gebracht und die Mechaniker unterstützt. Wenn gerade Zeit war, hat man den anderen Teams geholfen. Da unser Auto ausgefallen ist, habe ich dort bei der einen oder anderen Reparatur soweit ich konnte unterstützt. Vor dem Start hat man viel Zeit gehabt, sich auf der Rennstrecke umzusehen und andere Boxen und Autos anzuschauen. Nach Arbeitsende war es schön, in der Gemeinschaft den Abend ausklingen zu lassen bei gutem Essen, Live-Musik und einem kalten Bier.”

Alexandra: „Ich war auch im Reifen-Räderteam vom Zetti. Meine Aufgabe bestand darin, die Reifensets zu organisieren und zu verwalten; die gewünschten Luftdrücke für die Sets einzustellen sowie die Temperatur der Reifen im Heizzelt zu überprüfen. Natürlich mussten nach jedem Radwechsel die Räder gewaschen werden. Das hat jedes Teammitglied sehr gerne gemacht, da es eine super Abkühlung bei dem heißen Wetter war. Mir hat es Spaß gemacht, da ich mittendrin dabei sein konnte und mit Rädern/Reifen zu tun hatte – was will man mehr! Außerhalb meiner Einsatzzeit habe ich mir die Top-Quali von den schnellsten 30 angeschaut. Auch ein Besuch und Shopping im Boulevard war drin.”

Santiago: „Ich gehörte auch zu einem Reifenteam. Meine Aufgabe bestand darin, die Temperatur und den Druck des Reifens zum Zeitpunkt des Reifenwechsels in der Box zu prüfen. Das ist eine Aufgabe, die man – wie alle Reifen-Jobs – so präzise und schnell wie möglich durchführen muss, sodass man den Adrenalinspiegel spürt. Für die Freizeit organisierte das Team SPEEDLINE RACING für alle Helfer einen Haufen Aktivitäten. Diese reichten von einem Ausflug rund um die Rennstrecke bis hin zu einem Treffen mit einer Gruppe, die ein Camp aufgestellt hatte, um das Rennen mitzuverfolgen. Diese Gruppe war echt toll und behandelte uns, als wären wir ein Teil von ihnen.”

Hattet ihr ein persönliches Highlight oder sogar mehrere während dieser Tage?

Philipp: „Das ganze Wochenende war ein Highlight: Die Boxenstopps, so nah am Geschehen zu sein, einfach alles! Auch Tage danach hat man noch nicht alle Eindrücke verarbeitet. Was mich richtig beeindruckt hat, war die Teamarbeit. Jeder hat dem anderen geholfen, zusammen gearbeitet und Spaß dabei gehabt.”

Alexandra: „Ja, und zwar, als der neu eingebaute Motor vom Zetti angesprungen ist und er nach acht Stunden endlich wieder auf die Strecke durfte. Auch die Top-Qualifikation der schnellsten 30 an der Hatzenbachkurve ist immer wieder ein Highlight für mich. Gänsehautfeeling pur, wenn die Schnellsten nur einige Meter entfernt um die Kurve fetzten.”

Santiago: „Ich erinnere mich an zwei sehr besondere Momente. Der erste war der Start. Wir hatten die Möglichkeit, die Startaufstellung hautnah mitzuerleben und konnten alle Rennwagen aus nächster Nähe bestaunen. Fantastische Fahrzeuge, die man so normal im Alltag natürlich nicht auf der Straße sieht. Der zweite Moment war die Zieleinfahrt der Rennwagen. Alle warteten voller Spannung auf die Ankunft ihrer Teams und nahmen sie fahnenschwingend in Empfang.”

Wie war die Zusammenarbeit mit den anderen Teilnehmern vor Ort und wie war es für euch, Teil von Team SPEEDLINE RACING zu sein?

Philipp: „Es war einfach schön, im Team dabei gewesen zu sein, da sich alle gegenseitig unterstützt haben. Man hat bei der Zieldurchfahrt gemerkt, dass nach dem Wochenende alle zu einem großen Team, oder besser gesagt, zu einer „Familie“, zusammengewachsen sind.”

Alexandra: „Die Zusammenarbeit zwischen allen Teilnehmern war sehr entspannt. Auch in Stresssituationen sind alle normal miteinander umgegangen, keiner hat sich im Ton vergriffen. Auch die Profis von Walkenhorst waren immer sehr hilfsbereit und nett. Natürlich bin ich stolz gewesen, ein Teil von Team SPEEDLINE RACING zu sein und mithelfen zu dürfen – eben mittendrin statt nur dabei!”

Santiago: „Die Zusammenarbeit lief äußerst gut! Alle haben immer versucht, sich gegenseitig zu helfen und es herrschte ein ziemlich gutes Zusammengehörigkeitsgefühl unter allen Teilnehmern. Natürlich gab es auch stressige Momente, doch wir sprechen von einem 24h-Rennen, bei dem die Rennwagen und Teilnehmer praktisch ohne Schlaf an ihre Grenzen gehen. Teil des Teams zu sein, war daher ein Privileg für mich. Sowohl die Leute von SPEEDLINE RACING als auch die in der Box (Piloten, Fahrzeugbesitzer…) haben einen wie ein vollwertiges Teammitglied behandelt.”

Wie lautet euer Gesamtfazit des 24h-Rennens 2019 am Nürburgring?

Philipp: „Eine der schönsten und besten Erfahrungen, die ich jemals gemacht habe. Ich habe so viele neue Leute kennengelernt, das war echt super. Unter diesen Umständen lernt man Leute ganz anders und besser kennen. Ich finde es toll, dass das Unternehmen seinen Mitarbeitern diese Chance bietet und sage mit Stolz, dass ich bei der RONAL GROUP arbeite.”

Alexandra: „Es ist unglaublich, wie aus 150 Teilnehmern innert Tagen eine Einheit entsteht – Teamspirit pur! Trotz der vielen verschiedenen Charaktere sind alle sehr gut miteinander ausgekommen, das ist unglaublich am Ring.”

Santiago: „Man lernt Personen aus anderen Werken kennen, mit denen man gute Beziehungen aufbaut. Darüber hinaus hat man die Möglichkeit, eines der bekanntesten Rennen Deutschlands vom Pistenrand aus mitzuverfolgen und als Teil eines Teams mitzuarbeiten. Man kann an einer Menge Aktivitäten teilnehmen und die Leute des Teams SPEEDLINE RACING organisieren alles so, dass man sich wie daheim fühlt. Es ist eine unvergessliche Erfahrung, die ich nur empfehlen kann.”