Unser Werkzeugbau hat

ein neues Gebäude bezogen

Datum: 11. August 2021

Wir haben bereits im September 2020 über die Errichtung unserer neuen Werkzeugbauhalle in Härkingen berichtet. Ende des Jahres wurden die Maschinen von der alten in die neue Halle transportiert; Ende Januar 2021 konnten die Büros des neuen Gebäudes bezogen werden. Auch die Gestaltung der Außenumgebung schreitet kontinuierlich voran. Gleichzeitig ist der Abbruch der alten Werkzeughalle in vollem Gang. Zu all diesen Veränderungen haben wir uns mit zwei verantwortlichen Kollegen unterhalten.

Wir treffen Nuno (Managing Director RON AG) und Stefan (Manager Tool Production) am Haupteingang der neuen Werkzeugbauhalle, die nur wenige Meter entfernt vom Administrationsgebäude der RONAL AG, dem Headquarter der RONAL GROUP, steht.

Beschreibt doch noch mal kurz die Ereignisse und Fortschritte rund um den neuen Werkzeugbau in den letzten Monaten. Was waren die größten Herausforderungen?

Stefan:
Im Oktober 2020 durften wir die neue Werkhalle beziehen. Als erstes wurden die neuen Maschinen eingebracht, unmittelbar danach wurden die bestehenden Maschinen über eine provisorisch errichtete Transportpiste umgezogen. Während des Aufbaus und der Inbetriebnahme der Maschinen konnte in einer dritten Phase das gesamte Equipment der RON AG umgezogen werden. Gleichzeitig wurden die Arbeitsplätze sauber und ergonomisch eingerichtet und der Betrieb konnte kontinuierlich hochgefahren werden. Unter nicht gewohnten Bedingungen aufgrund der COVID-19 Situation konnte der Umzug der Produktion im Dezember planmäßig und vor allem unfallfrei abgeschlossen werden.

Nuno:
Zu den größten Herausforderungen zählte die Wiederaufnahme der Produktion im neuen Gebäude und die gleichzeitige Inbetriebnahme der neuen Anlagen mit neuen Prozessen, Technologien und Arbeitsabläufen. Innert kurzer Anlaufzeit konnte die ganze Produktion zu Beginn des Jahres auch unter diesen besonderen Umständen erfolgreich wieder aufgenommen werden.

Was sind für euch die wichtigsten Veränderungen und Vorteile im Vergleich zu vorher? Und welche Aspekte wurden in puncto Nachhaltigkeit beim Bau berücksichtigt?

Stefan:
Das Einrichten einer kompletten, neuen Arbeitsumgebung ist eine nicht alltägliche Chance und bietet die Gelegenheit, Dinge zu verändern, die vorher nicht möglich gewesen wären. Die wichtigste Veränderung ist aus meiner Sicht das neu angeordnete Produktionslayout im Vergleich zu vorher. Kurze Wege und minimierte Lager bieten uns heute beste Flexibilität und Reaktionsfähigkeit. Außerdem wurden einige nachhaltige Aspekte berücksichtigt, um unserem PLANBLUE Konzept gerecht zu werden: Die erzeugte Wärme der Kompressoren wird genutzt und auf dem Dach haben wir 4500m2 Photovoltaik. Wir dürfen heute in einem klimatisierten, belüfteten Gebäude arbeiten. Die aktuellen Temperaturen waren jeweils eine große Herausforderung im alten Gebäude.

Nuno:
Es gibt unzählige Punkte, die sich verbessert haben im Vergleich zur Situation vor 12 Monaten: der Komfort, die Arbeitsergonomie, die Raumluft, die Umgebungstemperatur, der Ablauf des Produktionsprozesses, die Verwaltung des Lagerraums etc. Alle Arbeitsplätze und Produktionsprozesse, das Produktionslayout, das Gebäude und das gesamte Ressourcenmanagement innerhalb des Gebäudes (natürliches Licht, Wasser, Luft, Energie, PV-Anlage, Kompressoren Energierückgewinnung A+) wurden akribisch untersucht. Die verwendeten Materialien, die installierte Beleuchtung und die Energierationalisierung garantieren uns ein Gebäude der Spitzenklasse. Ich muss aber auch zugeben: Wenn man jetzt den Abbau des alten Gebäudes sieht, bleibt eine Menge Nostalgie und etwas Traurigkeit zurück.

Wie ist das Feedback der Kolleginnen und Kollegen zum neuen Arbeitsort? Fühlen sie sich wohl?

Nuno:
Die RON AG als Teil der RONAL GROUP war schon immer sehr darauf bedacht, Arbeitsplätze zu schaffen, an denen sich die Mitarbeiter „zu Hause“ fühlen. Wie in der Vergangenheit haben wir Verbesserungsvorschläge für unser Arbeitsumfeld berücksichtigt und, wenn sinnvoll, diese auch umgesetzt. Die Rückmeldungen waren bisher sehr positiv, auch wenn die derzeitige Situation noch einiges an Verständnis und Flexibilität von allen erfordert, insbesondere bei den Parkplätzen. Aber das ist alles nur eine Frage der Zeit.

Stefan:
Das Feedback aller Kolleginnen und Kollegen ist überaus positiv; alle fühlen sich wohl am neuen Ort. Das Mitwirken bei einem Umzug dieser Art und das Einrichten einer neuen Arbeitsumgebung ist nicht alltäglich und bringt eine ausgesprochen hohe Motivation mit sich.

Die Halle an sich ist fertiggestellt. Wie sehen die nächsten Schritte aus, Stichworte Außenumgebung und Abbruch alte Halle?

Nuno:
Der Abriss des alten Gebäudes ist im Gange; auch die Schutzbarriere neben der Autobahn ist fast fertig und dann geht es weiter mit den Umgebungsarbeiten. Es wird Plätze für Geselligkeit geben, Ladestationen für Elektro-/Hybridautos sowie Grünflächen.

Stefan:
Im neuen Gebäude sind noch ein paar offene Punkte abzuarbeiten, aber wir sind zuversichtlich, dass diese bald abgeschlossen sein werden.

Vielen Dank für eure Zeit!