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Annehmen.

RONAL GmbH in Forst

nutzt Erdwärme

Datum: 9. Januar 2019

Erdwärme ist nachhaltig, ökologisch und ressourcenschonend. In Forst wird Erdwärme ganzjährig zum Heizen und Kühlen genutzt. Durch Antrieb einer Wärmepumpe mit Elektrizität aus erneuerbaren Energien ist der Standort hinsichtlich seiner Energieversorgung weitestgehend CO2-neutral.

Unter Erdwärme versteht man die Nutzung der im Erdinneren gespeicherten Wärmeenergie. Um die Erdwärme verwendbar zu machen, bedarf es einer Bohrung, die je nach Anwendungsfall zwischen einigen Metern bis zu mehreren Kilometern tief sein kann. Die (Erd-)Wärme wird dem umliegenden Gestein oder dem Grundwasser entzogen, die dann über Bohrungen nach oben geleitet wird. Wenn die Temperatur der geothermischen Ressource den Anforderungen entspricht, ist die Energie direkt nutzbar. Andernfalls besteht beispielsweise unter Einsatz einer Wärmepumpe die Möglichkeit, die Temperatur der Ressource vor deren Nutzung anzupassen.

Warum nutzen wir Erdwärme?

Erdwärme bietet eine emissionsfreie und vor Ort nutzbare Energiequelle, die ständig verfügbar ist. Ab einer Tiefe von rund 15 m treten zudem kaum noch saisonale Temperaturschwankungen auf, d.h. im Jahresverlauf liegt eine sehr gleichmässig verfügbare Energiequelle vor. Weiterhin entstehen im Gegensatz zu einem Ölbrenner praktisch weder Wärme- und Umwandlungsverluste noch Aufwände zur Erzeugung und zum Transport des Brennstoffs.

Die RONAL GmbH hat sich beim Neubau ihres Verwaltungsgebäudes für die Heizung und Kühlung durch Erdwärme entschieden. Es ist uns wichtig, Primärenergie zu sparen und somit einen Beitrag zu umweltschonendem Wirtschaften zu leisten. Mit der in der Region ansässigen Firma Krämer Brunnenbau wurden eigene Brunnen (Tiefe: 21m, Durchmesser: 1m) gebohrt, sodass wir die Temperatur des Grundwassers sowohl zur Heizung (ca. 120 kW) als auch zur Kühlung (ca. 50 kW) unseres Gebäudes nutzen können. Entsprechend unserem Nachhaltigkeitskonzept PLANBLUE wird der thermische und elektrische Energiebedarf am Standort Forst somit nahezu vollständig CO2-neutral abgedeckt.

Foto: Simone Staron